30 Jul

Impfen oder nicht impfen?

Das Thema beschäftigt mich nun schon eine geraume Zeit. Wir haben zwar schon zwei Impfungen hinter uns (6-Fach + Rotaviren), aber mein Krümel war jedes mal nach der Impfung verändert. Ich habe sogar das Gefühl, dass sich sein Wesen geändert hat. Vom durchschlafen mal ganz abgesehen.
Nachdem ich einen Bericht über die Impfungen heutzutage gesehen habe, wurde mir ganz anders. Die Pharmaindustrie, die ohne Rücksicht auf das Kindeswohl gefährliche Stoffe in die Impfstoffe mischt. Und Impfschäden, die erst Jahre später erkannt werden. Hirnhautentzündung, ADHS, Neurodermitis, Allergien… etc. Das alles gibt mir zu denken. Einfach die Impfungen abbrechen? Es „drauf ankommen lassen“? Ich bin einfach verwirrt, denn von allen Seiten hört man was anderes. Während meine Hebamme von Impfungen abrät, weil ihre Tochter selbst mit einem Impfschaden zu kämpfen hat, würde mein Kinderarzt sicher dazu raten, immerhin ist das ja sein Honorar.
Und was passiert, wenn wir jetzt einfach abbrechen? Dann bekommt mein Krümel unter Umständen Mumps, Masern, Röteln und Co? Ist dann ansteckend und darf womöglich wegen fehlendem Impfschutz nicht in die Kita? Zig Fragen auf die ich keine Antwort weiß. Ich wünschte, ich könnte die Entscheidung abgeben.

Wie steht ihr dazu? Habt ihr eure Kinder impfen lassen? Wenn ja, wann?
Ich freue mich auf eure Antworten!

27 Jul

Die Leiden der Frau L.

Es ist wirklich zum heulen. Montag bekam ich urplötzlich fieses Zahnweh oben links. Allerdings konnte ich nicht lokalisieren, welcher Zahn denn da nun genau für verantwortlich war. Also erst mal Termin für den nächsten Tag beim Zahnarzt gemacht. Am Abend dann leichter Druckschmerz links neben der Nase. Ok, dachte ich, das könnten auch die die Nebenhöhlen sein. Also habe ich inhaliert, immerhin kennt sich Frau aus, denn das selbe Spiel hatte sie vor ein paar Jahren schonmal. Damals bin ich allerdings die glatten Wände hoch, weil nichts gegen die Schmerzen half. Selbst die hoch dosierten Ibuprofen (1000er), haben nichts gebracht. Damals hatte sich der Schmerz allerdings in Gaumen und Kiefer festgesetzt. Ich habe einige Zahnärzte damals aufgesucht und keiner konnte was finden. Erst als ich beim HNO war, wurde die Kieferhöhlenentzündung diagnostiziert.

Also wollte ich dem ganzen zuvor kommen und inhalierte brav. Am nächsten Tag sollte es ja dann besser werden. Immerhin hatte ich ja auch vor kurzem eine kleine Erkältung mit Schnupfen. Also musste es ja was mit den Nebenhöhlen sein. Am nächsten Tag allerdings traf mich fast der Schlag als ich in den Spiegel sah. Mein Gesicht war angeschwollen. Zwar nicht extrem, aber immerhin sichtbar. Also musste ich mit stärkeren Maßnahmen aufwarten. Ich ging zur Apotheke und besorgte mir eine Nasendusche und Nasenspray. Die Nasendusche war schon sehr… nunja… sagen wir mal „gewöhnungsbedürftig“. Inhaliert habe ich dann an diesem Tag mehrfach mit Kamille, weil mir das die Apothekerin riet und immer schön das Still-freundliche Nasenspray die Nase hoch gejagt. Und zu guter letzt noch schön mit Rotlicht bestrahlt… Doch leider quoll dadurch mein Gesicht erst richtig auf. Ich hatte eine Schwellung… ich kann es gar nicht in Worte fassen. Ich sah aus wie eine Melone… nun gut, eine halbe Melone, weil rechts war ja alles in bester Ordnung. Ich konnte kaum noch sprechen und als ich dann am Mittwoch erwachte, war sogar mein linkes Auge halb zugeschwollen. An diesem Tag hatte ich auch einen Termin beim HNO (den Zahnarzttermin hatte ich, wohlwissend es sei eine Nebenhöhlenentzündung, abgesagt). Die HNO-Tante untersuchte mich eingehend und stellte fest: Meine Nebenhöhlen sind wunderbar frei! Es muss was mit dem Zahn sein!!!

Ich fiel aus allen Wolken und lief am nächsten Tag gleich früh morgens zum Zahnarzt. Ich war ja immerhin ein Notfall und kam Gott sei Dank auch gleich dran. Nach einer Röntgenaufnahme und einem „Oha!“ der Zahnarzthelferin, welches ich als kein gutes Zeichen deutete, kam der Arzt hinzu und setzte mir 2 Betäubungs-Spritzen. Er fing sofort mit den Behandlung an und schnitt mir das Zahnfleisch auf. Da muss wohl einiges an Eiter heraus gelaufen sein, denn ich wurde zwar seeehr blass und verlor fast das Bewusstsein, aber ich konnte den Arzt noch hören und das reichte vollkommen. Es war also eine vereiterte Zahnwurzel und die hatte in die Wange, den Kiefer und bis hoch zum Auge und runter ins Kinn geeitert. Dass das so schnell gehen würde, hätte ich ja nicht gedacht. Aber gut, ich hatte ja auch mein bestmöglichstes getan um es den Bakterien richtig gemütlich zu machen, mit meiner Wärme, Rotlicht usw.

Der Arzt gab mir Antibiotika und riet mir sofort abzustillen. Da war der ganze Schmerz vergessen, denn das tat jetzt wo anders weh. Ich wollte nicht von jetzt auf gleich aufhören zu stillen. Also trabte ich traurig nach Hause und stillte meinen Krümel ein letztes Mal. Dabei vergoß ich schwere Tränen. Das war nicht fair. Nur durch meine Dummheit sollte mein Krümel nun leiden. Also machte ich ihm zu seiner nächsten Mahlzeit eine Flasche fertig. Die trank er zwar, aber suchte immer wieder meine Brust. Ich rief in meiner Verzweiflung meine Hebamme an, die allerdings nicht zu erreichen war. Also musste ich doch nochmal die Stillberatung zu Rate ziehen. Und dort riet mir die nette Dame am Telefon doch tatsächlich vom plötzlichen Abstillen ab. Das könnte bei Krümelchen zu einem Trauma und bei mir zu Depressionen führen. Außerdem seien die Nebenwirkungen von Antibiotika meist nur dünner Stuhl und nicht aufzuwiegen mit dem Trauma, was das Kind durch den plötzlichen Entzug der Brust zu bewältigen hätte. Ich atmete auf. Auch im Web fand ich viele Studien darüber, dass gerade mal 10% der gestillten Kinder auf die Nebenwirkungen (Durchfall) von Antibiotika in der Muttermilch reagieren. Und eben auch vieles über die Reaktionen der Kinder auf apruptes Abstillen. Also legte ich Krümelchen an und weinte wieder… dieses Mal allerdings vor Freude, dass ich noch ein wenig weiter sein Ruhepool sein darf… seine kleine Insel auf der nur er und ich existieren und auf der er Geborgenheit und Liebe erfährt.

Meinem Zahn gehts übrigens etwas besser. Morgen muss ich nochmal zum Notdienst, aber ich spüre dass da immer noch Eiter drin sitzt. Essen kann ich jedenfalls nur seeehr langsam und seeeehr wenig. Aber ok. Meine Waage freut sich darüber 😉 und ich auch… ein bisschen.

17 Jul

Schielt er oder schielt er nicht? Das ist hier die Frage!

Ich mache ja jeden Tag mindestens ein Foto von meinem Krümelchen. Das ist nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern auch ganz toll um die Entwicklung zu verfolgen. Und auf den letzten Bildern ist mir extrem aufgefallen, dass er schielt. Selbst nimmt man das gar nicht so wahr. Man sieht ihn an und freut sich einfach nur an seinem süßen Gesichtchen und seinem niedlichen Lächeln. Aber auf den Fotos fiel es mir immer mehr auf. Beim letzten Arztbesuch habe ich dann den Kinderarzt gefragt. Er meinte, es sei alles noch im Rahmen und ganz normal. Meine Recherche im Internet ergab aber, dass es ab dem 3.-4. Monat merklich weniger werden sollte. Also war ich natürlich verunsichert und machte einen Termin beim Augenarzt.

Foto

In der sogenannten „Sehschule“ machte die Ärztin einmal einen Test mit einem Stift auf dessen Spitze ein Hund montiert war, der blinkte. Da sollte Krümelchen also hinterher schauen. Er war ganz aufmerksam und lächelte die Ärztin auch lieb an. Ganz mein Sohn eben 😀 Die Ärztin meinte, es sei alles unauffällig und dass sein angebliches Schielen davon käme, dass sein Nasenrücken noch nicht vollkommen ausgebildet sei. Im Web habe ich dazu Folgendes gefunden: „Der Effekt liegt an der kurzen Nase und dem breiten Nasenrücken zwischen den Augen in diesem Alter. Dadurch ist “das Weiße” zur Nase hin immer kleiner.“ (Quelle: auge-online.de).
Um ganz sicher zu gehen, wurden aber noch ein paar Untersuchungen gemacht. Dazu bekam er 3x im Abstand von 10 Minuten Augentropfen, die seine Pupillen weiteten. Dann wurde er nochmal mit einer Lupe untersucht. Eine zweite Ärztin lenkte ihn währenddessen mit einer Schaf-Handpuppe ab. Das haben die zwei Damen wirklich ganz toll gemacht. Es hat mich begeistert wie sehr sie auf die Bedürfnisse der kleinen Patienten eingegangen sind. Das Ergebnis des Tests war eindeutig: Er hat absolut keinen Sehfehler. Es ist alles in bester Ordnung! 🙂

Die Ärztin meinte, dass es gut sei, dass ich so früh mit Krümelchen zu ihr gekommen bin. Die meisten bekommen von ihren Kinderärzten gesagt, dass sich das noch verwächst und dann sind die Kinder 2,5 Jahre alt und sie könnten dann nur noch eine Brille verschreiben, weil nichts mehr zu richten sei. Also bin ich lieber übervorsichtig. Auch wenn sich da vielleicht der ein oder andere an den Kopf fassen wird. Allen voran mein Kinderarzt.

15 Jul

Über´n Berg?

Wie ihr ja gelesen habt, habe ich ja momentan das Problem der Saugverwirrung bei meinem Krümel. Er hat sich jetzt wieder etwas beruhigt und ich glaube auch, dass der Schub fast vorüber ist. Aber ich sehe schon den nächsten nahen. Laut meinem Buch ist es in wenigen Tagen so weit. Aber ich habe ja von vielen lieben Lesern gehört, dass dieser Schub der Übelste von allen sein soll. Also haben wir das Schlimmste hinter uns. Fehlen nur noch die Zähne… aber darüber mache ich mir dann Gedanken sobald es so weit ist 😉

Um meinem Krümel aber trotz Saugverwirrung noch Wasser und Tee aus der Flasche anbieten zu können, habe ich mir über eine alternative Flasche Gedanken gemacht. Also habe ich mich mal schlau gemacht, was es da für tolle Produkte gibt, die den kleinen Mann nicht noch mehr verwirren. Auf Babymarken.de bin ich dann fündig geworden. Von Béaba  habe ich ein paar ganz tolle Sachen gefunden. Ich habe unter anderem die Biboz-Flasche, die der Brust sehr ähnlich sein soll und dem Kind so das Gefühl von Brusttrinken gibt, bestellt. Außerdem wollte ich schon lange einen Flaschenständer haben, da der ganze Babykram langsam etwas viel Platz einnimmt 😉 Und dann habe ich noch einen Esslöffel aus Silikon dazu genommen, da der Krümel nach dem ersten Brei doch ziemlich beschmiert aussah.

Ich hatte jetzt ein paar Tage Zeit um die Produkte zu testen und muss sagen, dass ich restlos begeistert bin. Krümelchen hat die Biboz-Flasche gut angenommen. Er trinkt aus der Flasche genau so gut wie aus der Brust und hat auch kein Problem damit zu wechseln. Die Flasche ist aus weichem Silikon und fühlt sich sehr gut an. Der Krümel hat sie gestern sogar schon selbst gehalten, zwar nur ein paar Sekunden, aber immerhin. beaba_flasche_2

Außerdem wächst die Flasche quasi mit. Denn der Sauger kann durch drehen auf drei verschiedene Stufen „eingestellt“ werden. Auf 1 kommt nur wenig raus und er muss feste saugen. Das ist meinem Kleinen aber schon zu wenig. Dreht man die Flasche mit der 2 nach oben, dann kommt schon mehr raus und auf der Stufe 3 kann man sogar Dickflüssiges füttern. Mein Spatz trinkt momentan am liebsten auf der 2.

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Den Béaba-Löffel haben wir nun auch einige Tage getestet und ich muss sagen, es landet doch um einiges mehr im Mund als vorher mit den harten Plastiklöffeln. Dadurch dass der Löffel so schön weich und biegsam ist, fühlt er sich auch besser im Mund an. Ich hab das natürlich selbst auch mal ausprobiert. Vor allem auch weil ich den Birnen-Brei probieren wollte. Yummi! Der ist vielleicht lecker 😀

beaba_loeffel

beaba_loeffel_1

Nun, und der Flaschenständer tut das was er soll 🙂 Er trocknet Flaschen, Sauger und Schnuller nach dem Reinigen und Sterilisieren. Er fügt sich übrigens sehr gut in meine Küche ein und nimmt wenig Platz weg. Ich mag ihn 🙂

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Ihr könnt euch über Béaba übrigens auch auf deren Facebook-Seite informieren und sie bei Gefallen liken 🙂

Der Krümel hat übrigens nun schon zwei Brei-Sorten ausprobiert. Kürbis war der erste Brei und sein Gesichtsausdruck war schon echt zu witzig. Damit hatte er eben nicht gerechnet. Und seien wir mal ehrlich: Kürbis schmeckt aber auch komisch. Am Wochenende haben wir dann besagte Birne ausprobiert. Da hat er reingehauen… so kenn ich meinen Spatz gar nicht 😀 Innerhalb 3 Tagen hat er das große Glas weggemampft. Er hat richtig das Schnäbelchen aufgerissen und nach dem Löffel geschnappt. Es war zu göttlich <3
Heute war dann Pastinake dran. Das war allerdings auch kein Geschmackserlebnis. Ich glaube der Kleine geht ganz nach der Mama: Die mag Süßes nämlich auch viel lieber 😉

09 Jul

Danke & die Auflösung

Wisst ihr was? Ihr seid die Besten! Ich habe mich selten so verstanden gefühlt, wie von meinen Lesern. Wenn ich am verzweifeln bin, seid ihr da und baut mich auf. Ihr steht mir mit Rat und Tat zur Seite und ihr versteht mich… Deswegen will ich euch DANKE sagen. Ich muss mir noch was für euch einfallen lassen, um dieses DANKE zu unterstreichen… Mal sehen was das wird.

Und ich habe gestern, nachdem ich die halbe Nacht wach war, weil Krümelchen nicht schlafen wollte und er den Tag über auch jede Stunde an die Brust wollte, die Stillberatung angerufen. Die Dame war sehr nett und erklärte mir, dass es zum einen die Saugverwirrung sein kann und zum anderen auch ein Wachstumsschub. Klar! Daran hatte ich gar nicht gedacht. Ich holte also mein „oje ich wachse“-Buch und las nach… 19. Woche. Ok! Wir sind jetzt erst in der 18. Woche, aber so genau wird sich der Krümel daran nicht halten. Und da stand dann alles was mein Kleiner gerade durchmacht. Und das stimmte alles so haargenau. Er schläft schlecht, will jede Stunde trinken, lässt sich superschnell beim trinken ablenken, er meckert und jammert ständig und will nur noch rumgetragen werden. Und das soll bis zu 5 Wochen so gehen… ich bin jetzt schon am Ende mit den Nerven.

Gestern Abend hab ich dann vor lauter Verzweiflung ein bisschen geweint, weil er einfach nicht zu beruhigen war. Als ich ihn dann in seinen Laufstall gelegt habe und mich ein paar Schritte aus seinem Sichtfeld entfernt hatte, wurde er ruhiger und schlief dann ein. Er wachte sogar während des ins Bett bringens nicht auf und schlief bis um halb vier ohne Probleme. Ich kann ja nur hoffen, dass er wieder „normaler“ wird… Bitte bitte bitte!!!

07 Jul

Das Ende

Ist es nun wirklich schon zu Ende? Seit einigen Tagen verweigert mein Sohn die Brust. Er trinkt ein paar schlucke, dann dreht seinen Kopf weg und meckert erst. Wenn wir es dann weiter probieren weint er sogar. Da hilft dann nur eine Flasche. Und ich befürchte dass ich es damit nur schlimmer mache. Denn die trinkt er ohne Probleme aus. Ich vermute es wird eine Saugverwirrung sein. Wobei das wochenlang jetzt gut ging. Er bekam ab und zu Milch aus der Flasche, Tee, Schorle, Wasser… Und nie war was. Und jetzt das!

Ich bin sehr traurig, dass es so ist. Ich wollte noch einige zeit weiter stillen. Bis zum 6. Monat auf alle fälle. Ich versuche es weiterhin ihn anzulegen, denn nachts trinkt er ja und auch die erste Mahlzeit am Tag klappt problemlos. Aber dann ist irgendwie der Wurm drin. Abends Krieg ich ihn kaum noch ins Bett und nachts kommt er 4-5x und will gestillt werden.

Heute ging es wieder besser. Wir haben keine Flasche geben müssen. Heute gab es auch den ersten Brei (Kürbis! Er hat 5 Löffel gegessen. Bin so stolz auf den kleinen Knopf). Ich vermute, dass ich einen Auslöser gefunden habe, will aber nichts verschreien. Denn heute habe ich nur im stillen gestillt. Also kein Radio, kein TV… Und als die Waschmaschine geschleudert hat, war Krümelchen so abgelenkt, dass er wieder den Kopf weggezogen hat. Also muss es ja irgendwie mit der Umgebungslautstärke zusammen hängen. Ich werde das weiterhin beobachten und hoffe ich kann das abstillen noch ein bisschen hinauszögern.

Achja: der kleine Spatz dreht sich jetzt übrigens flüssig von Bauch auf Rücken und zurück 🙂 und seit 2 Tagen macht er sogar Bewegungen, die wie die Vorstufe zum krabbeln aussehen. Popo hoch und mit den Knien abstützen. Noch kommt er mich vorwärts, aber er gibt nicht auf und probiert es jedes mal aufs neue 🙂 ich bin sooo stolz <3

Aber ich bin auch ein wenig traurig, weil nun alles so schnell geht. Es kommt mit so vor, als würde ich was verpassen. Im nächsten Augenblick wird er krabbeln, dann laufen und schon macht er sein Abi und zieht kurz darauf aus… Der Gedanke daran macht mich fertig. Ich würde am liebsten die zeit anhalten… Den Augenblick festhalten und noch ein bisschen nachfühlen. Aber das ist leider nicht möglich. Also versuche ich das beste daraus zu machen.

02 Jul

Aufgepasst Mama!

Ja so langsam wirds ernst. In den letzten 4 Monaten konnte ich den Krümel ohne Probleme auch mal auf dem Sofa liegen lassen, ohne ständig mit einem Auge bei ihm sein zu müssen. Doch jetzt dreht er sich auf den Bauch und rotiert sogar richtig. Immer öfter entdecke ich, wie er mit den Füssen plötzlich dort liegt, wo vorher sein Kopf lag. Es ist so schön, ihm dabei zuzusehen. Er wird von Tag zu Tag aktiver und auf dem Bauch liegen findet er nun sogar richtig gut. Natürlich nicht lange, aber er dreht sich immerhin selbst auf den Bauch und wenn er keine Lust mehr darauf hat, dann dreht der Kleine sich einfach wieder zurück.

Letztens hat der Krümel sich doch tatsächlich von seiner Erlebnisdecke runtergerollt und lag ein gutes Stück daneben. Ich hab es erst bemerkt, als er mit den Füssen auf den Boden gestampft hat. Und witzigerweise lag er eigentlich mit dem Kopf richtung Schrank. Als ich dann nach dem Knall voller Angst zu ihm gerannt bin, lag er nur da und grinste mich frech an.

lennysmatte

Ich denke schon ein bisschen mit Grauen daran, dass ich demnächst hier im Haus alles dingfest machen muss. Also Schubladen zu binden / kleben und Regale auf seiner Höhe ausräumen, damit er Selbes nicht unkontrolliert machen kann. Und dann müssen wir noch einige Kabel entfernen und Steckdosen Kindersicher machen. Hier bin ich auch gerne für Tipps und Tricks offen. Also her damit ihr erfahrenen Muttis 🙂

Das Experiment mit der 1er Milch ist übrigens nur von kurzer Dauer gewesen. Krümelchen hat nur die ersten paar Tage nach dem Genuss einer Flasche fast durchgeschlafen. Jetzt sind wir wieder so weit wie vorher. Er kommt dennoch wieder 3x pro Nacht. Also kann ich ihn auch stillen. Ist auch weniger stressig wie immer Wasser abkochen und dann wieder abkühlen lassen… Das dauert ja, wenn man es nicht in einem Wasserbad abkühlen lässt, schon eine gute Stunde. Und währenddessen kommt es oft vor, dass der Kleine vor Hunger anfängt zu maulen. Also gibt es jetzt wieder die gute Muttermilch und die 1er Milch im Notfall.

Und kann mich mal bitte jemand davon abhalten ständig so coole Klamotten für den Lütten zu kaufen? Ich bin so verliebt in die Klamotten, die es gerade für Jungs gibt. Und ich dachte immer, es gäbe nur für Mädels tolle Kleidung… PAH! Ich werd noch arm… 😉

Morgen ist die nächste Impfung dran. Ich hoffe echt, dass mein kleiner Schatz das gut verkraftet und dass bei der U4 alles ok ist.