29 Dez

Weihnachten – ein Resümee 

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Was für ein tolles Weihnachtsfest geht zu Ende. Kurz vorher wurde ich so krank, dass ich nicht mehr schlucken konnte. Somit hatte sich das Schlemmen an Weihnachten auch erledigt und ich verlor mehr als 2 kilo, anstatt sie wie üblich zuzunehmen. Auch nicht schlecht.

Außerdem kam bei uns der Weihnachtsmann an heilig Abend zu Besuch und brachte unserem Krümel ein neues Hochbett und weitere tolle Geschenke. Dass in dem Kostüm mein Mann steckte, checkte der Krümel irgendwie, aber irgendwie doch nicht. Er nannte ihn jedenfalls 2x Papa und war leicht verwirrt. Aber er freute sich so wahnsinnig über sein neues Zimmer. Er war völlig hin und weg. Das Bett hat Papa aber auch toll gemacht. Ich bin schwer begeistert. Und der Teppich passt auch perfekt zu Krümels Geschmack 🙂 seitdem will er jedenfalls gar nicht mehr aus seinem Zimmer raus. Er liegt auf dem Boden, fährt mit seinen Autos die Straße auf dem Teppich lang oder er malt auf seiner Tafel oder er spielt mit seiner Carrera Bahn… Und dann ruft man ihn zum Essen und er meint: „nein! Jetzt nicht Mama!“ Total süß.

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Meiner Schwester, die ja schwanger ist, hatte ich zu Weihnachten ein paar Sachen für das Baby genäht, was ich euch jetzt ja zeigen kann 🙂 eine Bambi Spieluhr, eine Windeltasche und eine Krabbeldecke. Wie hat sie sich gefreut. Das ist das größte Geschenk für mich, wenn sich jemand so über meine selbstgenähten Sachen freut ❤️

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Ich habe jetzt noch ein paar Tage frei und hoffe, dass ich bis dahin wieder ganz fit werde. Leider ist es nämlich alles andere als gut gerade. Ich hoffe einfach dass ich wieder gesund werde. Ich habe mich beim Sport seit Anmeldung gerade mal 4x blicken lassen weil ich ständig krank war. Bringt ja nichts dass ich da mit Erkältung und husten trainiere. Das macht es auch nicht besser. Ganz im Gegenteil. Dabei tat mir der Sport so gut. Ich ging jedesmal mit einem richtig guten Gefühl da raus und freute mich auf das nächste mal.

Aber ab nächstem Jahr wird alles besser! Ein Versprechen an mich selbst!

11 Dez

Weihnachtszeit

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Nur noch knapp 2 Wochen. Dann bricht das dritte Weihnachtsfest für unseren Krümel an. Die Vorweihnachtszeit haben wir uns bisher recht schön gemacht. Mit Plätzchen, Musik, Kerzenschein und einem vollen Adventskalender für klein Krümelchen.

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Den Kalender habe ich schon letztes Jahr für ihn angefertigt. Aus Sternenstoff habe ich 24 kleine Säckchen genäht und sie mit Zahlen bestickt. Nummer 6 und Nummer 24 sind natürlich etwas Besonderes und daher größer als die restlichen Säckchen und der Krümel linst schon ganz gerne auf diese beiden. Dieses Jahr war im sechsten eine elektrische Zahnbürste von Cars drin und was im 24. Sack versteckt ist, wird noch nicht verraten. 😉

 

 

 

IMG_8915Ich liebe diese Magie, die das Fest der Liebe ausstrahlt. Und der Kleine scheint auch Gefallen daran zu finden. Er strahlt, wenn er einen geschmückten Baum sieht und erzählt immer vom Weihnachtsmann. Mein Mann wird ein Hochbett für ihn bauen. Ich hoffe, dass er das bis zum 24. noch schafft. Zusätzlich bekommt klein Krümel noch einen Teppichboden in sein Zimmer, damit er dort auch mal spielen kann. Denn der Holzfussboden ist doch schon ziemlich kalt und ungemütlich. Wenn alles so klappt wie erhofft, dann werden Krümelchen und ich am 24. zum Brunchen zu meiner Familie fahren. Währenddessen will Papa das Zimmer herrichten. Ich freue mich schon sehr auf seine strahlenden Augen, wenn er sieht der Weihnachtsmann was in seinem Zimmer angestellt hat 🙂

 

 

 

09 Dez

Albträume

Kennt ihr Mütter (Väter?) das auch? Ich träume die letzten 2 Tage schlimme Dinge von meinem Sohn. Im ersten Traum habe ich ihn verloren. Irgendwo auf einem Volksfest. Er wurde entführt und ich hatte schlimme Angst um ihn. Bin dann gleich zu ihm ins Zimmer gestürmt und hab mich vergewissern müssen, dass er noch da ist.

Und heute Nacht wieder so etwas Krasses: Er hatte sich in meinem Traum das Genick gebrochen und ich war gestorben. Und ich sollte ihn beerdigen. Als ich ihn gerade mit Erde bedecken wollte, schlug er die Augen auf und sagte „Mama?“ und ich nahm ihn in den Arm, aber sein Köpfchen fiel nach hinten. Es war immer noch gebrochen. Das war so grausam!

In solchen Momenten merke ich erst, wie sehr mein Kopf doch Nachts ackert. Aber warum habe ich denn so heftige Angst momentan um ihn? Es muss ja irgend einen Auslöser für derart heftige Träume geben.

04 Dez

Rabenmutter?

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Ich habe viele Bekannte und Freundinnen, die selbst Mütter sind. Und ich beneide sie ja schon. Denn kaum einer dieser Mütter geht arbeiten und wenn, dann nur wenige Stunden pro Woche. Wenn wir uns dann treffen und uns über unseren Alltag unterhalten, dann fühle ich mich wie ein Aussenseiter. Wie eine Aussätzige. Wie ein Alien! Und manchmal auch wie eine Rabenmutter.

Letztens erst meinte eine: „Ich muss jetzt ab nächstem Jahr wieder arbeiten gehen. Stell dir vor: 2 Stunden am Tag!!!“ – Dabei machte sie ein Gesicht wie Sieben-Tage-Regenwetter. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen.
Natürlich wäre ich nach dem Jahr Elternzeit auch gern daheim geblieben. Hätte den ganzen Tag mit meinem Kind verbracht und gespielt. Ich wär wohl besonders begabt im Legohäuser bauen und wüsste auf Anhieb, wie oft mein Krümel heute Stuhlgang hatte und welche Konsistenz dieser hatte.

Aber ich musste wieder arbeiten gehen! Erst 35 Stunden und jetzt sogar 40. Ich verurteile die Mütter nicht, die daheim bleiben dürfen. Ganz im Gegenteil. Ein wenig Neid ist mit dabei. Aber wenn ich dann sehe, was für Themen diese Daheimgebliebenen meistens haben, dann freue ich mich doch ein wenig an meinem Arbeitsalltag. Ich sehe dort andere Menschen, und damit sind nicht die Teilnehmer der Krabbelgruppen, des Babyschwimmens oder des Mutter-Kind-Turnens gemeint. Sondern andere erwachsene Menschen, die arbeiten gehen. Ich habe andere Themen, die mich beschäftigen. Mein Kopf ist nicht nur voll mit Baby-AA oder dem neusten Spielzeugtrend.

Und wenn ich dann sehe wie gestresst diese Vollzeit-Mütter sind, dann sage ich ehrlich: Das bin ich nicht! Ich bin nicht so gestresst, denn ich habe beim Arbeiten meine Auszeit vom Mutti sein. Ich bin dann ab 16:30 Uhr wieder Mama und voll und ganz für meinen Krümel da. Und dazwischen ist fast wie Urlaub vom Kind. Auch wenn das nun sicher böse klingt. Ich freue mich abends auf meinen Krümel, wenn er auf mich zu gerannt kommt, mich in seine Arme schließt und mit mir schmust. Und ich freue mich auch morgens, wenn er in der Kita ist, gut betreut wird und ich im Büro mal was anderes sehe.

Ich will meinem Kind etwas bieten können! Neben Liebe und Geborgenheit, gehört aber auch ein wenig Materielles dazu. Das fängt schon bei abwechslungsreichem Essen an und endet bei dem ein oder anderen Spielzeugauto, was er sich aussuchen darf, wenn wir zusammen einkaufen gehen. Natürlich gehört dazu das nötige Kleingeld und… Ergo: Ein Job!

Bin ich deshalb eine Rabenmutter?

01 Dez

Sport ist Mord

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Sonntag hatte ich meinen ersten Tag im Fitness-Studio. Ich stand da vor dem Studio und sah durch die Fenster die ganzen Menschen, die sich an den Maschinen abstrampelten. Und ich wollte nur noch weglaufen. Aber ich packte meinen inneren Schweinehund an die Leine und zerrte ihn durch die Türe. Drin war dann plötzlich alles ganz gut. Die Leute interessierten sich null für mich. Keine dummen Sprüche, keine abwertenden Blicke. Nichts! Ich zog mich um und bekam die Geräte, die für mich eingeplant waren, erklärt. Dann fing ich mit meiner Runde an. 12 Minuten Fahrrad, 3x den Kraftzirkel, 3 weitere Geräte für Rücken und Po und danach noch auf die Vibrationsplatte. Zum Ausklang dann nochmal ne Runde Fahrrad.

Danach fühlte ich mich energiegeladen und fertig zu gleich. Aber ich war happy. Happy etwas probiert zu haben. Etwas gewagt zu haben. Und mein Schweinehund winselte an der Leine und wollte losgelassen werden. Ha! So gefiel mir das. Ich hatte natürlich etwas Angst, dass mein Muskelkater am Morgen darauf tödlich sein würde, aber weit gefehlt. Ich habe nichts gespürt 🙂

Nun ist mein Plan mind. 2x pro Woche ins Studio zu gehen. Tendenz steigend. Aber ich will es ja auch nicht gleich übertreiben. Außerdem brauche ich auch noch Zeit für mein Krümelchen 😉