25 Feb

Kreativissimo – mein Onlineshop

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Ich weiß gar nicht, ob ich euch meinen eigenen Onlineshop schon mal vorgestellt habe?! Aber hiermit tue ich das nun.

Nach meiner Elternzeit war mein Kreativitätslevel ganz weit oben und mein Wunsch, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, größer denn je. Ich habe lange überlegt, was mir denn Spaß machen könnte. Fast zur selben Zeit, habe ich mir meinen ersten Filofax gekauft und mich riesig darauf gefreut, darin meine Termine zu planen. Doch leider war die Enttäuschung groß, als ich die Kalendereinlagen sah. So langweilig sahen die aber in den Videos über das Filofaxing nicht aus. Da ich ja gelernte Mediendesignerin bin, war mir klar: Ich muss mir selbst Einlagen erstellen. Gesagt – Getan!

Und als ich dann meine ersten eigenen Kalendereinlagen in Händen hielt, war mir auch klar, was ich für einen Onlineshop haben wollte: Einen Shop mit Kalendereinlagen für Kalender mit Ringbuchmechanik wie z.B. Filofax oder Kikki K.
So entstand Kreativissimo.com 🙂

Das war also 2014. Und jetzt, 2016, bin ich immer noch dabei und fühle mich total wohl damit. Ich habe zu den Kalendereinlagen noch ein paar ClearStamps / Acrylstempel designt und produzieren lassen und mein Sortiment immer mal wieder verändert und erweitert. Es macht mir Spaß und für ein Nebengewerbe ist es nicht allzu stressig. Man muss sich nur die Freiheiten schaffen, die man braucht. Weihnachten 2014 war es mir aber zu viel. Damals wollten alle neue Einlagen für das neue Jahr haben und ich war schlichtweg mit der Masse an Bestellungen überfordert. Ich gönnte mir keine Pause und war ständig nur am schneiden, lochen, verpacken. Darunter litt natürlich auch der Krümel. Doch jetzt wo ich mir selbst einfach meine Freiräume geschaffen habe, ist es einfach nur schön 🙂

Habt ihr eure Träume schon verwirklicht? Was wünscht ihr euch für die berufliche Zukunft? Oder würde Selbständigkeit für euch gar nicht in Frage kommen? Würdet ihr euch über weitere Beiträge zum Thema Filofaxing freuen?

Ich freue mich auf eure Kommentare :*

19 Feb

Familie Krümel goes Instagram

Lange habe ich auf meinem privaten Instagram-Account Bilder und Dinge aus meinem Blog gepostet. Doch jetzt ist es Zeit, unserem schönen Familienblog einen eigenen Instagram-Account zu spendieren 🙂

Folge uns auf InstagramWir freuen uns auf viele liebe Follower und dadurch natürlich auch neue, aufregende Kontakte mit anderen Bloggern und ein engeres Verhältnis zu unseren Lesern.

Liebe Grüße von Familie Krümel <3

18 Feb

Töpfchen-Status

Letztes Jahr im Sommer hat sich der Krümel ziemlich schnell an das Töpfchen gewöhnt. Da war es auch so heiss, dass er eigentlich ständig ohne Hose und auch ohne Windel unterwegs war. Anfangs fiel ihm das Sitzen auf diesem komischen Plastikding noch etwas schwer, aber als wir ihm dann ein BobbyCar-Töpfchen mit Lenkrad gekauft hatten, war die Furcht davor ziemlich schnell vergangen.

Jetzt, wo es kälter ist, können wir Krümel allerdings nicht mehr ständig ohne Hose herum laufen lassen, weswegen sich seine Töpfchenzeit doch ziemlich verringert hat. Ich habe ihm auch schon so Trockenwerd-Höschen genäht und ihm erklärt, dass er auch mit Hose (aber ohne Windel) genau so aufs Töpfchen kann, wie eben ohne Hose. Er müsse sie nur einfach herunterziehen und sich dann setzen. Aber so einfach es auch klingt, so einfach ist es nunmal nicht.

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Sobald er eine Hose oder eine Windel an hat, lässt er seiner Blase freien Lauf und merkt es nicht einmal. Ich schimpfe ihn nicht, aber ich lass es dann eben wieder für einige Zeit bleiben, weil ich keine Lust habe mehrere Wäschen am Tag durchlaufen zu lassen.

Wie habt ihr euren Kids beigebracht, dass sie auch mit Hose nicht einfach „loslassen“ können? Wir haben sogar schon eine Klokönig-Krone zusammen gebastelt, aber leider will er die gar nicht haben 🙁
Auch lesen wir öfters vom Klokönig und ich erkläre ihm immer, dass ja die großen Kinder in seiner neuen Gruppe auch alle aufs Töpfchen gehen. Aber irgendwie zieht das alles nicht so.

08 Feb

Sprachprobleme

Eins vorweg: Ich vergleiche mein Kind nicht mit anderen Kindern in seinem Alter.
Es fing damit an, dass ich, wie so oft, in der Kita nachgefragt hatte, wie sich mein Krümelchen macht. Ab und zu bekam ich dann Feedback zu seinem Gemütszustand. Doch vor einigen Monaten meinte dann die Erzieherin, dass sie sich aufgrund seiner sprachlichen Defizite Sorgen macht. Das war neu! Ich hatte zwar das Gefühl, dass er zwar wenig spricht, es sich aber kontinuierlich weiterentwicklt. Die Erzieherin schlug also vor, dass eine Grundschullehrerin, die freiberuflich in Kindergärten nach der Sprache der Kinder schaut, sich meinen Krümel mal anschaut. Ich besprach das mit Papa Krümel und wir entschieden uns dafür. Immerhin wollten wir beide nur das Beste für ihn.

Einige Monate lang wurde unser Kind also nun von dieser Lehrerin beobachtet und auch, wie wir später erfuhren, aus der Gruppe genommen um sich mit ihm in einem extra Raum zu beschäftigen. Dann wurden wir letzte Woche zu einem Gespräch gebeten. Sie meinte, dass unser Krümel immer noch in der dritten Form von sich spricht und einige Worte noch falsch ausspricht (Flieger – Gieger, Trinken – dinka, usw.). Außerdem hätte sie das Gefühl, dass er schlecht hört oder die Worte vom Ohr nicht im Gehirn ankommen. Farben könnte er auch nicht und Puzzlen auch nicht, weshalb sie von einer Sehschwäche ausgingen. Und neue Situationen würden ihn völlig aus der Bahn werfen (wundert mich nicht; immerhin ist er noch nicht mal drei).

Mein Mann reagierte leicht gereizt bei dem Gespräch, aber ich machte mir Sorgen. Uns wurde vorgeschlagen in einem Sozialpädiatrischen Zentrum seine Sinne überprüfen zu lassen. Wir entgegneten, dass wir in 2 Tagen erst einmal einen Termin beim HNO mit ihm haben und diesen Termin erst einmal abwarten wollten. Den Termin hatten wir schon länger gemacht, da wir bemerkten, dass sein Mund immer offen steht.

Deprimiert (ich) und ein wenig wütend (Papa Krümel) gingen wir nach Hause. Ich zweifelte an mir selbst. Hatte ich genug mit ihm gesprochen, ihn genug gefördert? Was könnte ich noch tun, um ihm zu helfen? Was ist, wenn er wirklich Probleme beim Verarbeiten der Worte hatte? Wenn die Leitung zwischen Ohr und Gehirn wirklich gestört war? In meinem Kopf drehten sich die Fragen und Anschuldigungen um sich selbst…

2 Tage später erhielten wir dann nach dem Besuch beim HNO die Diagnose „Paukenerguss und Polypen“ und einen Termin zur OP im April. Das zog mir erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Ich brach weinend zusammen. Mein Baby wird operiert. Er ist doch noch so klein! Sowas sollte ein Kind nicht mitmachen müssen!
Mein Mann war mit Krümel beim HNO gewesen. Der Arzt hat wohl sehr viel Schmalz aus seinen Ohren geholt und gesagt, dass er auf einer Seite fast gar nichts mehr gehörz haben muss. Diese Überproduktion des Ohrenschmalzes hat er wohl von mir geerbt. Ich habe damit auch schon immer zu kämpfen. Auch wegen meines kleinen Gehörgangs gestaltet sich das immer recht schwierig.

Seit dem Besuch geht es allerdings bergauf. Wir haben alle das Gefühl, dass der Krümel ein wenig fröhlicher und offener geworden ist. Er singt viel und sein Wortschatz wächst merklich. Nicht auszudenken, was nach der OP passiert. Sicherlich wird sich dann seine Sprache verbessern. Und um die restlichen Dinge kümmern wir uns dann danach. Ich habe es mir nämlich nicht nehmen lassen und jetzt auch 2 Puzzle für ihn gekauft. Und ich kann es nicht nachvollziehen, dass die Erzieher meinen, er sehe schlecht. Er kann das Puzzleteil super einpassen und auch sonst sieht er teils Dinge die ich nicht mal wahrnehme. Kleinste Teilchen werden von ihm vom Boden aufgelesen und mir präsentiert. Und wir üben nun fleissig Farben, damit das auch bald nicht mehr zur Diskussion steht.

Schade ist nur, dass heutzutage ein Kind in eine Schablone passen muss. Es muss zu diesem und diesem Alter dies und das können, ansonsten ist es zurückgeblieben. Dass mein Sohn aber ab und zu einfach keinen Bock hat, Männchen zu machen und sich dann einfach weigert, daran denkt keiner. Er ist motorisch so fit und fährt in seinem jungen Alter sogar schon super Roller. Wenn es etwas zu werkeln gibt, ist er ganz vorn mit dabei. Natürlich war es gut, dass wir nun erfahren haben, wo Defizite sind, aber dennoch will ich nun nichts überstürzen und ihn von einem Arzt zum Nächsten schleppen. Das ist für eine Kinderseele auch nicht gerade förderlich.