29 Apr

Ulla – denn Trinken ist gesund!

IMG_0033

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich trinke definitiv zu wenig. Mit Müh und Not schaffe ich 1,5 Liter am Tag. Das rächt sich dann aber auch ziemlich oft bei mir. Ich bekomme Kopfweh und fühle mich müde und schlapp. Dass das auf das wenige Trinken zurückzuführen ist, war mir bis vor kurzem nicht klar. Natürlich heisst es immer wieder: „Viel trinken ist gesund!“, aber so wirklich mehr trinke ich deswegen auch nicht.

Es liegt nicht daran, dass ich nicht will, sondern einfach daran, dass ich es vergesse. Ich arbeite im Büro und es kann schon mal vorkommen, dass ich seit 3 Stunden im Büro sitze und bisher noch keinen Schluck getrunken habe. Dass das nicht gesund ist, weiß ich selbst. Ich hatte mir schon mal einen kleinen Reminder auf das Smartphone gemacht, was allerdings nicht viel gebracht hat. Schaue ich doch nicht ständig auf das Display.

IMG_0033

Da entdeckte ich Ulla. Was sich anhört, wie die ältere Dame eine Straße weiter, ist ein kleines tropfenförmiges „Ei“, welches mich daran erinnert mehr zu trinken. Es kommt aus England und ist in 5 verschiedenen Farben erhältlich. Einmal aktiviert, blinkt es alle 30 bis 40 Minuten intensiv auf um mir zu signalisieren „LOS! TRINK WAS!“. Die hübsche Ulla wird mit einem flexiblen Gummiband am Trinkglas oder der Flasche befestigt. Ulla bemerkt auch, ob du überhaupt im Raum bist. Wenn keine Bewegungen herrschen schaltet sich Ulla in den Standby-Modus und wartet auf deine Rückkehr.
Außerdem merkt Ulla, ob du was getrunken hast. Dann blinkt sie kurz und soft auf um dir zu zeigen „GUT GEMACHT! WEITER SO!“.

IMG_1628
Ich habe Ulla nun eine Woche im Büroalltag getestet und muss sagen „Daumen hoch!“. Ich trinke nun um einiges mehr und vernichte jetzt sogar eine große Wasserflasche allein im Büro (1,5 Liter). Normalerweise hat mir so eine Flasche locker 2 Tage gereicht.

IMG_1620

Ulla ist aber nicht nur äußerst praktisch, sondern auch sehr hübsch anzusehen. Für mich ist Ulla ein tolles Gadget. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, dem es schwer fällt genug zu trinken. Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass es beim Blinken von Ulla nicht mit einem kleinen Schluck Wasser getan ist, aber das versteht sich ja wohl von selbst. Ich trinke dann immer das komplette Glas leer und schenke gleich nach.

Die Batterie soll laut der Webseite übrigens langlebig sein und ist natürlich austauschbar. Der Preis einer Ulla liegt bei 25,-€. Auch der Versand nach Deutschland ist mit 1,99€ günstig. Wenn man zwei Ulla´s bestellt, entfällt der Versand sogar komplett.
Von mir auf jeden Fall eine absolute Kaufempfehlung!

Der Artikel wurde gesponsert. Er spiegelt dennoch meine eigenen Meinungen und Erfahrungen wieder. 

25 Apr

Sein letzter Wille: Kakao

Die OP unseres Krümels fand also letzte Woche statt. Wir haben uns bestmöglich darauf vorbereitet und mit ihm sogar auf dieser Seite www.kinder-narkose.de die Bildergeschichte angeschaut. Aber irgendwie wollte es von Anfang an nicht recht klappen. Er wollte das Hemdchen nicht anziehen, die Pflaster nicht auf die Arme geklebt bekommen, kein Fieber messen usw. Und den LMAA-Saft wollte er natürlich auch nicht trinken. Da kam die gute Schwester dann mit einer Spritze und gab ihm den Saft dann gewaltsam. War echt schlimm das mit ansehen zu müssen.

Danach sah er aus, als hätte er den größten Rausch im Gesicht. Er lächelte versonnen und kippte in seinem Bettchen immer wieder nach hinten. Aber das war sofort vergessen als es darum ging, in den OP gebracht zu werden. Da wurde dann wieder geschrien und getobt. Das Ende vom Lied: Ich stand heulend vor dem OP, als er, die Arme nach mir ausstreckend und „Mama“ schreiend, davon getragen wurde. Es war einfach schrecklich!

Die 45 Minuten, die ich vor dem OP warten musste, schlichen nur so dahin. Ich malte mir die schlimmsten Szenarien aus. „Es tut uns leid. Wir haben alles versucht…“ oder „Eigentlich ist dies ein Routineeingriff, dennoch gab es Komplikationen…“ – Mir wurde heiss und kalt und kotzübel.

Dann ging die OP-Tür auf und bevor ich ihn sah, hörte ich: „Mama! Nach Hause! Kakaoooo!“ – Da wusste ich, es geht ihm gut 🙂
Wir mussten dann noch 2 Std. zur Beobachtung bleiben. Währenddessen hörte ich sicher 250x das Wort „Nach Hause“ und „Kakao“. Nachdem er brav ein paar Schlucke getrunken hatte und Pippi gemacht hatte (auf dem großen Klo. Er braucht kaum noch Windeln. Ich bin so stolz.), durfen wir nach Hause. Den Rest des Tages war er dann total unleidig. Egal was ich tat, es war falsch. Um kurz nach 18 Uhr war er dann reif fürs Bett. In dieser Nacht war ich dann alle 2 Std. bei ihm um zu schauen, ob es ihm gut geht oder ob er nochmal blutet. Es war aber alles ok und er schlief zwar laut schnarchend, aber wie ein Stein.

Und dann, am nächsten Tag, war er mopsfidel. Ich musste ihn sogar bremsen, dass er nicht zuviel rumturnte. Wir sind dann sogar noch ein Eis essen gegangen, weil das Wetter so wunderbar war und er unbedingt spazieren gehen wollte. Er ist eben doch ein „Natur-Kind“ 🙂

IMG_1419

Nun hat er keine Polypen mehr, dafür aber in beiden Ohren Paukerröhrchen. Das mit dem Baden bzw. Haare waschen usw wird noch ein Problem. Aber auch das werden wir gebacken kriegen. Ich bin nur so so soooo froh, dass wir das überstanden haben und nichts weiter passiert ist.

 

18 Apr

Wunderkey – die Lösung für den dicken Schlüsselbund

IMG_1280

Vielleicht geht es euch auch so: Man schleppt viel in seiner Handtasche herum. Geldbörse, Kosmetikbeutel, Handy, Kaugummi, Taschentücher und natürlich einen dicken Schlüsselbund. In meinem Fall sind das zwei Schlüssel für die Arbeit, einer für das Haus meiner Mum, einer für unser Haus und dann noch diverse Schlüssel fürs Auto, Briefkasten, Garage usw.
Also alles in allem ein ganz schön riesen Teil, das auch ganz schön klobig ist. Da stehe ich oft vor der besagten Türe und suche, suche und suche bis ich den richtigen Schlüssel gefunden habe.

Abhilfe hat mir jetzt der Wunderkey geschaffen. Es schaut aus, als wäre es ein Taschenmesser. Dort kann man alle Schlüssel unterbringen, vom Autoschlüssel mal abgesehen. Dafür gibt es aber einen extra Schlüsselring. Außerdem kann man noch tolle Extras dazu packen. Zum Beispiel einen USB-Stick oder einen Flaschenöffner.

FullSizeRender

Das coole Teil  gibt es in 3 verschiedenen Farben. Schwarz, Rot und Rosa. Ihr könnt euch vorstellen, für welche Farbe ich mich entschieden habe 😀 ROSA natürlich.
Da man als „Werkzeug“ nur ein 1-Cent-Stück benötigt, wird das gleich mitgeliefert. Echt eine coole Idee, das in die Verpackung zu integrieren.

IMG_1271

Eigentlich ist es selbsterklärend, wie man seine Schlüssel da einbaut, aber es  gibt trotzdem eine Anleitung, damit auch nichts schief geht.

IMG_1273

Einfach die Schrauben lösen, das Oberteil abheben und die Schlüssel einer nach dem anderen platzieren.

IMG_1274

Und nach wenigen Minuten liegt dann der völlig neue und schlanke Schlüsselbund vor euch. Absolut easy.

IMG_1275

Jetzt noch meinen Autoschlüssel und meinen Einkaufswagenchip dran und fertig 😀
Ok ein klein wenig Gebommel muss dran. Sonst finde ich ihn in meiner Handtasche nicht mehr. Einen Nachteil hat der coole Wunderkey nämlich: Wenn man die Handtasche schüttelt, dann klimpert es nicht mehr. Man muss also wühlen, wenn man wissen will, ob er wirklich in der Handtasche steckt 😉

IMG_1280

GEWINNE DEINEN EIGENEN WUNDERKEY!

Ich verlose an meine werten Leser einen Wunderkey in der Farbe schwarz mit 8 GB USB-Stick und einem Schlüsselring für Autoschlüssel und Co!
Alles was ihr dafür tun müsst: Schreibt  mir in einem Kommentar, wie viel Schlüssel ihr mit euch herum schleppt und welchen Schlüsselanhänger ihr am liebsten mögt.
Teilnahmeschluss ist der 1. Mai 23:59 Uhr.

ICH DRÜCKE EUCH ALLEN GANZ FEST DIE DAUMEN!

FullSizeRender (1)

04 Apr

Wie man sein Kind zum Essen bewegt

FullSizeRender

Ich krabbelte am Morgen des 1. Aprils zu meinem Krümel ins Bett um ihn zu wecken. Er nahm mich sofort in den Arm, kuschelte sich an mich und meinte dann verschlafen in mein Haar murmelnd: „Hallo Mama. Neue Gruppe!“ Es hat ihn wohl die ganze Nacht beschäftigt, dass heute ein neuer Abschnitt für ihn beginnt.
Den ganzen Morgen gab es dann kein anderes Thema. Er erzählte stolz, dass er nun ja seine neue Tasche ausführen dürfe und wollte wissen, was ich ihm da einpacke. Im Kindergarten dann gab es kein Problem. Er bliebt sofort ohne Meckerei bei der neuen Erzieherin, die er ja schon von der Eingewöhnung her kannte. Ich war richtig stolz und erinnerte mich kurz daran zurück, wie es noch vor einem halben Jahr war. Er schrie damals wie am Spieß und ließ sich kaum beruhigen. Als ich Abends von der Arbeit kam, war er oft heiser. Und heute ist er ein entspannter kleiner Kerl, der sich richtig auf die neuen Abenteuer freut. Ich bin glücklich, dass es so gut gelaufen ist.

Natürlich geht es nun auch für mich etwas anders als sonst. Normalerweise bekam der Krümel immer Frühstück in der Kita. Nun, da er in den Kindergarten geht, muss ich ihm eine Lunchbox mitgeben. Auch das Mittagessen wird er zukünftig dort zusammen mit den anderen Kindern einnehmen. Ich hoffe nur, er isst auch etwas. Denn daheim kann es sein, dass er manchmal Tagelang nur Krümelportionen isst. Ich wundere mich immer, wie der kleine Kerl trotz des wenigen Essens eine solche Energie aufbringen kann.

Also habe ich nach passenden Lunchboxen Ausschau gehalten und bin dabei auf die Bentgo Kids gestossen. Das ist eine doch recht große Lunchbox mit 5 Unterteilungen. Manche sind größer, manche sind kleiner. Man kann dort super das Essen separat aufbewahren und das Beste: Sie läuft nicht aus! Am Deckel sind nämlich die Abteilungen nochmal durch eine Art Silikonbeschichtung vor dem Auslaufen geschützt. Die Box ist zwar etwas schwerer, aber dafür auch scheinbar unkaputtbar. Der Rand ist mit Gummi geschützt und auch sonst macht sie einen stabilen und soliden Eindruck.

FullSizeRender

Damit ich das Essen des Krümels dann auch noch ansprechend gestalten kann (man arbeitet ja mit sämtlichen Tricks), habe ich auch noch ein Set von LunchPunch besorgt. Das ist mal richtig cool. Wir haben die mit den Puzzleteilen und es kommen sicher auch bald noch ein paar andere hinzu.

Für den Anfang habe ich aber mal mit Sternchen gearbeitet. Das sind Ausstecher, die wir auch für die Plätzchen benutzen. Am ersten Tag gab es Würstchen, Banane, Naturjoghurt mit einem Klecks Marmelade, Käsesternchen und ein paar Gummibärchen. Leider brachte der Krümel mehr als die Hälfte wieder mit heim. Einzig die Gummibärchen, die Würstchen und die Brote waren vertilgt.

IMG_1127

Am zweiten Tag, also heute, habe ich ihm Wurststernchenbrote und Marmeladensternchenbrote gemacht. Dazu Apfelschnitze, ein Schokobon und ein halbes Würstchen. Ich will ja nicht dass er verhungert, aber ich glaube langsam ich gebe ihm zuviel  mit. Mal sehen was heute wieder übrig geblieben ist. Ich würde ja wetten, dass der Apfel sicher unberührt ist.

 

FullSizeRender(1)