04 Apr

Wie man sein Kind zum Essen bewegt

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Ich krabbelte am Morgen des 1. Aprils zu meinem Krümel ins Bett um ihn zu wecken. Er nahm mich sofort in den Arm, kuschelte sich an mich und meinte dann verschlafen in mein Haar murmelnd: „Hallo Mama. Neue Gruppe!“ Es hat ihn wohl die ganze Nacht beschäftigt, dass heute ein neuer Abschnitt für ihn beginnt.
Den ganzen Morgen gab es dann kein anderes Thema. Er erzählte stolz, dass er nun ja seine neue Tasche ausführen dürfe und wollte wissen, was ich ihm da einpacke. Im Kindergarten dann gab es kein Problem. Er bliebt sofort ohne Meckerei bei der neuen Erzieherin, die er ja schon von der Eingewöhnung her kannte. Ich war richtig stolz und erinnerte mich kurz daran zurück, wie es noch vor einem halben Jahr war. Er schrie damals wie am Spieß und ließ sich kaum beruhigen. Als ich Abends von der Arbeit kam, war er oft heiser. Und heute ist er ein entspannter kleiner Kerl, der sich richtig auf die neuen Abenteuer freut. Ich bin glücklich, dass es so gut gelaufen ist.

Natürlich geht es nun auch für mich etwas anders als sonst. Normalerweise bekam der Krümel immer Frühstück in der Kita. Nun, da er in den Kindergarten geht, muss ich ihm eine Lunchbox mitgeben. Auch das Mittagessen wird er zukünftig dort zusammen mit den anderen Kindern einnehmen. Ich hoffe nur, er isst auch etwas. Denn daheim kann es sein, dass er manchmal Tagelang nur Krümelportionen isst. Ich wundere mich immer, wie der kleine Kerl trotz des wenigen Essens eine solche Energie aufbringen kann.

Also habe ich nach passenden Lunchboxen Ausschau gehalten und bin dabei auf die Bentgo Kids gestossen. Das ist eine doch recht große Lunchbox mit 5 Unterteilungen. Manche sind größer, manche sind kleiner. Man kann dort super das Essen separat aufbewahren und das Beste: Sie läuft nicht aus! Am Deckel sind nämlich die Abteilungen nochmal durch eine Art Silikonbeschichtung vor dem Auslaufen geschützt. Die Box ist zwar etwas schwerer, aber dafür auch scheinbar unkaputtbar. Der Rand ist mit Gummi geschützt und auch sonst macht sie einen stabilen und soliden Eindruck.

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Damit ich das Essen des Krümels dann auch noch ansprechend gestalten kann (man arbeitet ja mit sämtlichen Tricks), habe ich auch noch ein Set von LunchPunch besorgt. Das ist mal richtig cool. Wir haben die mit den Puzzleteilen und es kommen sicher auch bald noch ein paar andere hinzu.

Für den Anfang habe ich aber mal mit Sternchen gearbeitet. Das sind Ausstecher, die wir auch für die Plätzchen benutzen. Am ersten Tag gab es Würstchen, Banane, Naturjoghurt mit einem Klecks Marmelade, Käsesternchen und ein paar Gummibärchen. Leider brachte der Krümel mehr als die Hälfte wieder mit heim. Einzig die Gummibärchen, die Würstchen und die Brote waren vertilgt.

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Am zweiten Tag, also heute, habe ich ihm Wurststernchenbrote und Marmeladensternchenbrote gemacht. Dazu Apfelschnitze, ein Schokobon und ein halbes Würstchen. Ich will ja nicht dass er verhungert, aber ich glaube langsam ich gebe ihm zuviel  mit. Mal sehen was heute wieder übrig geblieben ist. Ich würde ja wetten, dass der Apfel sicher unberührt ist.

 

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