14 Sep

Die Sache mit dem Namen…

Immer öfter werde ich jetzt gefragt: „Und? Habt ihr schon Namen in der engeren Auswahl?“ und wenn ich dann, naiv wie ich bin, ein paar Namen nenne, schaue ich mir die Reaktionen ganz genau an. Werden Nasen gerümpft oder anstatt einem wohlwollenden Nicken nur die Stirn gerunzelt oder die Augenbrauen hoch gezogen, dann verunsichert mich das schon. Manche sagen sogar: „Dein ernst?“ oder „Das klingt irgendwie nach Ossi“ Das finde ich schade. So wird jeder Name, den wir uns überlegen, schon im Keim erstickt.

Somit verstehe ich jetzt auch die Eltern, die den entgültigen Namen bis zum Schluss für sich behalten. Und so werde ich es jetzt auch halten. Den Namen müssen mein Mann und ich aussuchen und uns muss er auch gefallen. Basta!

Und ich habe ehrlich gesagt auch keine Lust die Namen die uns gefallen wieder zu verwerfen, weil ein anderes Paar sich genau diesen Namen auch gerade ausgesucht hat. Mir egal. Es gibt soviele Namen doppelt und natürlich möchte man auch etwas besonderes haben, aber das wird nicht immer klappen. Außer ich suche mir so etwas aussergewöhnliches aus, dass es kein Schwein aussprechen oder schreiben kann. Mir reicht es ja schon, dass wir unsere Katze Aaliyah genannt haben. Kann auch keiner schreiben, eingeschlossen meinem Mann. Also sage ich jedem dass es so geschrieben wird: Alia.

Übrigens habe ich nun drei Kinderkleiderbasare ausgesucht, die in den nächsten Wochen stattfinden werden. Darauf freue ich mich schon. Und dank meiner kleinen Schwester werde ich auch demnächst einen Stubenwagen besitzen 🙂 Langsam fängt der Nestbau an. Wenn ich doch  nur schon wüsste, was das Krümelchen für ein Geschlecht hat. Denn langsam möchte ich das Zimmer einrichten und alles nur in geschlechtsneutralen Farben möchte ich auch nicht kaufen.

Letztens waren mein Mann und ich Kinderwagen und Babysafe guggen. Er freut sich auch von Tag zu Tag mehr auf den Krümel. Und ich freue mich, dass er auch schon Pläne macht. Anfangs sah es ja so aus, als würde er nicht so ganz warm werden mit der Tatsache dass er Daddy wird. Aber ein befreundetes Paar mit zwei wunderbaren Kindern erklärte uns, dass es bei ihnen auch so war damals. Er sei lange nicht damit klar gekommen, dass er nun seine Freiheit aufgeben müsste. Außerdem hatte er massive Zukunftsängste ausgestanden. Dabei ist das uns damals gar nicht aufgefallen Auch jetzt ist er ein ganz toller Vater und man merkt von den anfänglichen Ängsten nichts mehr. Ganz im Gegenteil 🙂

Übrigens: Wann sollte man sich um einen Kita-Platz kümmern? Jetzt schon? Obwohl das Kind noch nicht mal auf der Welt ist? Oder sobald es dann da ist? Immerhin muss ich nach einem Jahr auf jeden Fall wieder arbeiten gehen…

Ein Gedanke zu „Die Sache mit dem Namen…

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